29./30.09.2006 | Nordhorn/Hannover

Ja Ja, lang ist's her, doch dennoch wollen wir das Nordhorn-Hannover-Wochenende mal Revue passieren lassen und all denen einen Einblick gewähren, die es leider nicht geschafft haben. Am Freitag ging's im Kombi ab nach Nordhorn, wo wir als Support von Wilson Jr. ´nen rockigen Abend eröffnen durften. Also ging's dann auch schon nach ner kleinen Stärkung los mit Dosenbier (zwecks Pfandregelung) beladen auf die Bühne und mal eben was für den Tinitus der Nordhorner Jugend getan. Mal wieder verdammt heiß, aber wie gesagt, dass kennen wir schon. Der Abend ging an dieser Stelle auch eigentlich viel zu schnell zu Ende, denn als Wilson Jr. Ihre wirklich sehr geile Performance hinter sich gebracht hatten, gingen im JUZ auch schon die Lichter an. Dem entgegengewirkt haben wir uns von allen verabschiedet wie sich das von netten Schwiegersöhnen gehört und den Tankstellenwart um ein paar Getränke erleichtert, die uns den Heimweg versüßen sollten.

Samstags ging's dann gleich weiter, diesmal aber in nem (noch) komfortablen Bulli, der geradewegs nach Hannover gesteuert wurde. Da wir aber alle unter zuviel Platz litten haben wir uns kurzerhand entschieden, dem freundlichen Autoersatzteilhändler Manni Gabanibrowski nen Besuch abzustatten, um dem Christian seinen ganzen Stolz wieder aufzupimpen. Nach längerem Warten und fehlgeschlagenen Experimenten ging´s dann auch weiter in die Landeshauptstadt. Mit angezogenen Knien und dem langeersehnten Platzmangel im Auto begutachtete die Hinterbank schon mal die gerade erworbene Autotüre und markierte noch auszubessernde Stellen. Angekommen in Hannover fanden wir mit freundlicher Unterstützung auch den Kulturpalast und machten uns es dort erstmal bequem. Mit von der Partie waren auch Irene und Alex, die uns den Gig organisierten und schließlich was davon haben wollten. So entstanden dann auch unter anderem die tollen Poserfotos! Die Hemden eröffneten dann den sehr entspannten Abend und hatten schnell den mittlerweile rappel vollen Laden auf Ihrer Seite. Nach ner guter Stunde gaben wir dann auch noch unseren Senf dazu und machten den gelungenen Abend im Kulturplast somit komplett. Als wir dann die letzte Note von uns gaben konnten wir uns den Angereisten widmen und mit Ihnen noch den Abend genießen. So endete schließlich alles nach einer wilden Nacht sehr früh am Morgen bei Jucka in der Küche, wo wir bei Fish and Chips über Musik aus der Jugend philosophierten. Einzelheiten sind an dieser Stelle aus dem Gedächtnis gestrichen.

Alles in Allem war es ein sehr schönes Wochenende. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und freuen uns auf ein Wiedersehen wenn es wieder heißt: "Felix Culpa on Tür!"

16.09.2006 | Stade

Samstagnachmittag 16h im Bulli bei angenehmen 22 Grad im Inneren während draußen die Autoreifen schmelzen ab nach Stade. Nach langer Fahrt auf der Bahn ( "verdammt schon wieder die karten im laden liegen lassen") stellen wir fest?!:
" Sind wir denn schon da? Hier sieht's aus wie bei uns!!" Während Sebi fährt, bewundert der Rest die platte Landschaft und muss angekommen in Stade zugeben, dass die Luft dort wohl sehr gut sein muss. Schnell den technischen Krams aus dem Bulli raus und erstmal ein kühles Bierchen. Zwischen Billiard und Kickern werden Kontakte geknüpft und man merkt, dass die ja wirklich nett sind. Im laufe des Abends füllt sich der laden kontinuierlich und wir können nicht glauben wie lang die Schlange vor der Tür ist. "In stade gibt's nicht anderes" werden wir später aufgeklärt. Strandgut macht mit Kajal aufgetragen den Anfang und hat den Pogo auf seiner Seite. Nach ´ner guten stunde müssen wir dann auf die Bretter, die wohl die Welt bedeuten. Schnell merken wir:" Verdammt ist das mal wieder heiß hier oben". Nach etwa 0,5 Akkorden läuft dann auch schon allen die Suppe runter als gäb´s kein morgen. 3 verlorenene Kilo später sind wir fertig und wringen mal eben schnell unsere Klamotten aus, da ja niemand ein Ersatzshirt dabei hat. Dem Flüssigkeitsverlust wird versucht entgegenzuwirken und wir finden uns Backstage mit Strandgut wieder. Zwischen Dreiecksbeziehungen, ´ner tüte nimm 2 und Liedtitel a la "Wohnhaft in U-haft" verpassen wir anscheinend draußen die wahre Staatsgewalt. Wie viele singen denn dort? Und wer auf der Bühne gehört überhaupt noch zur Band? Wie auch immer. Hilfsbereit wie wir sind suchen wir nach dem Abend Handys von Unbekannten, fegen den Laden besenrein, helfen der Bedienung bei McDonalds auf die Sprünge und fahren mit ´nem Heiligenschein wieder gen Heimat wo wir feststellen: "Hier sieht's aus wie in Stade!".

...immer schön lächeln...

Big in Berlin vom 18. – 20. Februar 2005 (von Christian)

Freitags, 12 Uhr mittags ging es los. Mal eben noch in Ibbenbüren beim übersichtlichen Musik Produktiv vorbei, da ja noch überlebenswichtige Dinge fürs Wochenende fehlten. Dann noch schnell, einem Tanker sei dank, einer Umgehung folgen, die wir dann clever überlistet haben, wieder auf die Autobahn Richtung Hannover. Da dann die Eva einpacken und später noch den Tramper Felix, der in Berlin Filme schauen wollte!?! Nun gut, wenn es in Hannover keine Kinos gibt!?! Um kurz vor 19 Uhr sind wir dann auch in Berlin beim Arcanoa in Kreuzberg angekommen, nachdem wir Eva und Felix irgendwo rausgelassen haben! So dann waren wir da in Berlin-Kreuzberg und standen vor verschlossenen Türen!?! Dicht wie Heinz Hönig nach der Weinprobe! Trocken auf Kies gefurzt! Naja eine halbe Stunde später waren dann die Jungs und Mädels von STROM da! Der Highko, Markus und die Sabine! Super nette Leute, die uns ein wunderbares und sehr geniales Wochenende gebastelt haben und von Anfang sehr sympathisch waren! Das Arcanoa war ein sehr cooler Laden mit dem Titel „Die Bar mit dem Fluss im Tresen“! Und das war tatsächlich so! Nachdem wir alles aufgebaut und gecheckt hatten, haben wir erstmal einige Pilsener am Holzofen getrunken! In Berlin wird nur Becks getrunken! Und da wir auf dem Flyer als „FELIX CULPA“ aus Bremen angekündigt wurden, war es ja irgendwie ein Heimspiel für uns! Um 22 Uhr betraten wir die Bühne und spielten unser Set runter mit nahezu ausschließlich neuen Songs, die allesamt sehr gut aufgenommen wurden! Eigentlich haben alle getanzt, die einen mehr (pogen, moshen, etc.), die anderen weniger (kopfnicken, fusstippen, etc.). Aber alle waren zufrieden und wir auch! Ein geiles Konzert! Danach haben STROM losgelegt und die hatten wirklich ein Heimspiel! Alle Hits gingen runter wie Öl bei den Leuten und alle sind mehr als abgegangen! Sehr geil! Nachdem wir jeder so ca. 27 Bier aufhatten und etliches Gras abgebrannt war, fuhren wir Heim zu Highko, der Babsi und dem Raudy! Wundervolle Wohnung und wundervolle Schlafgelegenheiten! An dieser Stelle noch mal ein Riesendank, das wir Euch dieses Wochenende auf den Sack gehen durften. Das werdet ihr bei uns auch noch dürfen. Nachdem uns Babsi noch ein feuriges Festmahl serviert hat sind wir auch in unseren Betten verschwunden, Jan war schon vorher im Bett, obwohl er noch bei uns saß!

Samstags, dann aufstehen, frühstücken und ein wenig in Berlin Prenzlauer Berg herumirren! Um 16 Uhr dann wieder beim Aracanoa vorbei und alle Sachen vom Vortag einsammeln und weiter zum Pirate Cove in der Yorckstraße. Der Besitzer Mutz war der Käptn schlechthin von seinem Piratenladen! Der Rockabilly Chef sozusagen! Er hatte alles im Griff. Um kurz vor zehn standen wir dann auf der Bühne und haben irgendwie keinen guten Tag erwischt! Aber so schlimm war es nicht, wie alle sagten! Aber an diesem Abend ging es ja sowieso nur um STROM, Rudolf „the scorpions“ Schenker und um eine Flying V, was auch gut war. Denn der Rudolf Schenker sollte nun nach mehrfacher musikalischer Aufforderung der Band Strom eine Flying V-Gitarre schenken, von der er ja angeblich 120 besitzt!?! Nun ja, nach unserem Konzert, habe ich mich ein wenig im Backstage Raum gesetzt, weil ich irgendwie ein wenig müde war. Fast schlafend, kam dann irgendwann der Rudi mit seinem Manager, seiner russischen Model Freundin und der Flying V, durch den Hintereingang herein. Er setzte sich sofort neben mich und wir unterhielten uns wunderprächtig! Ein wirklich netter Typ der Rudi. Seine russische Eingehirnzelle schien das Ganze überhaupt nicht zu verstehen, was dieser Abend sollte, aber die Moosrose war auch wohl nicht deswegen Rudis Freundin... Nun ja ein Stimmgerät und ein Kabel hatte ich dann noch für den Rudi, da er die Flying V ja noch stimmen musste und das er das normalerweise nicht mehr selber machte, das konnte man merken! Ich dachte erst, eher erreicht ein Asthmatiker die Eiger Nordwand, als das seine Flying V gestimmt wird!?! Aber er hat es dann ja gebacken bekommen! Also dann ging es schon auf die Bühne und dann hat der Rudi mit STROM (die spielten ja schon ca. eine 1 Stunde lang!) einen Song der Scorpions runtergerotzt und das hat wirklich gerockt, obwohl ich nie gedacht hätte, das ein Scorpions Song rockt, aber der rockte! Die Hütte war begeistert und allen schien es zu gefallen und auch dem Rudi! Dann übergab der Rudi dem Highko die heiß erkämpfte Flying V und verschwand wieder durch den Hinterausgang! Cooler Typ der Rudi! Respekt an dem Higko, der lange dahinter her war! Coole Aktion! Wir sind schon sehr gespannt was deine nächste Aktion wird! Danach haben wir uns alle gepflegt bis morgens den Arsch zugehauen und sind dann am nächsten Tag irgendwann wieder in unsere Heimat geschnarcht! Ein supergeiles Wochenende war das! Danke für alles und viele Grüße an alle, die wir kennenlernen durften. Fotos gibt es auf www.robert-wendel.de , der das ganze Wochenende einige hundert Fotos geschossen hat.... auch ihm ein Riesendank! Und weitermachen Robert...

22. und 23. Oktober 2004 |Giessen und Wetzlar

Die netten Jungs (und Frauen) von ORALFLIPPERS haben uns eingeladen, denen ein Wochenende auf die Eier zu gehen und das machen wir natürlich gerne! Also Freitags zu fünft ins Auto und ab in den (geographisch gesehenen) Mittelpunkt Deutschlands Giessen! Unser Schlagzeuger Sebastian hatte es dann aus Göttingen nicht so weit wie wir! Nach einigen Baustellen und Hindernissen waren wir dann also um acht beim DOMIZIL in Giessen, allerdings vor verschlossenen Türen! Die 4 Oralflippers Fred, Marco, Holger, Flö und die Ashes of Pompeii aus Marburg warteten schon seit einer Stunde in der Kälte auf die Besitzerin! Wir sind dann erst mal mit dem Fred zu ihm nach Hause gefahren, wo auf uns die wunderbare Jessica schon mit fertigen Chilli Con Carne (mit Bohnen!!!!) auf uns wartete! So nachdem wir dann anständig vollgefressen waren und unsere Pennplätze fertig eingerichtet waren, fuhren wir wieder zum Domizil! Die Besitzerin war mittlerweile eingetroffen und wir konnten endlich Bier (aus Dosen!!) trinken!! Ashes of Pempeii spielten guten Emorock irgendwo zwischen Waterdown oder Three Minute Poetry. Nette Jungs, die leider schnell weg mussten, da ja noch irgendwo was war!?! Als wir anfingen zu spielen, waren ca. 40 Leute anwesend, denen es aber gut gefallen hat! Ohne Zugaben durften wir nicht aufhören! An dieser Stelle dann noch mal Glückwunsch an den Typen der 30 geworden ist!! Ach ja und zwei Leute spielten in aller Seelenruhe den ganzen Abend Schach! Sehr geil! Kaum ohne Ohrstöpsel auszuhalten und die beiden spielen Schach! Als wir fertig waren und abgebaut hatten konnten wir mir mit dem Bier trinken auch endlich richtig anfangen! Der Oralflippers Marco war sogar an diesem Abend als GlamRock DJ aktiv! Respekt Marco! Irgendwann sind wir dann zurück zu dem Fred gefahren, der übrigens eine sehr geile 4 stöckige Bude hat! Dann kam der Fred auf die Idee mal alle seine Getränke auf den Tisch zu stellen, die wohl nur noch Ouzo und Feuer-Kräuter Schnaps zu sein schienen! Naja was auf dem Tisch kommt...... Irgendwann waren wir dann auch alle sehr breit und haben auch irgendwie ins Bett gefunden! Samstags dann erst mal Frühstücken und die gute Jessica schien durch unseren Krach genauso wenig geschlafen zu haben, wie wir! Sorry noch mal dafür, aber dein Mann Fred war schuld!! Dann haben wir Erlebnisurlaub in den Bergen Hessens gemacht! Nette Fotos davon sind auch zu sehen! Nach dem Bergsteigen dann mal wieder Chilli Con Carne (wieder mit Bohnen!! Ihr versteht schon...) und dann Trash Videos mit Olli Pocher gucken, weil der Marco nicht den Weg finden konnte! Nach Zlatko, Jürgen, Stephanie von Monaco und David Hasselhoff waren wir Crazy for you und fertig für die nächste Nacht! Also auf nach Wetzlar zum Franzis , wo die Jungs von Fahnenflucht schon ihren übersichtlichen Merchandise Stand aufbauten! An dieser Stelle beste Grüße an die Jungs, die wir leider nicht zuende hören konnten! Unser Konzert an diesem Abend war anscheinend ganz in Ordnung, da einige CDŽs weg gingen und wir auch ohne Zugaben (als erste Band!!!) nicht runter durften! Die Oralflippers waren an diesem Abend auch in sehr guter Spiellaune und lieferten ein prächtiges Konzert ab, welches mit weiblichen Gastsängerinnen sehr geil ergänzt wurde! Wetzlar lieferte auch mal wieder den Beweis dafür, das die Kinder- Wochenend Punks noch da sind, denn von dieser Sorte waren dann auch mal so zwanzig vor Ort, die aber natürlich auch erst rein kamen, als Eintritt frei war! In der Zwischenzeit demolierten die Kollegen mal unter anderem unser Auto! Na gut die waren noch zu jung um Punk verstehen zu können!! Abgesehen von diesem kleinen schlechten Beigeschmack war es ein sehr geiles Wochenende, welches wir dann auch am frühen Morgen nach einer langen Autobahnfahrt in unseren eigenen Betten beenden durften! Einen Riesendank geht an die Oralflippers und ganz besonders an den Fred und die Jessica, die uns aushalten, füttern und schlafen lassen mussten! Ihr seid wunderbar und wir werden uns revanchieren!